Werbeagentur kündigt 100-jährige Zusammenarbeit mit Nivea auf – Angeblicher Grund: Homophobie

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NIVEA Creme ©Pressefoto by Beiersdorf AG
NIVEA Creme ©Pressefoto by Beiersdorf AG

Zwei offensichtlich männliche Hände, die sich berühren, waren für Nivea offenbar zu schwul. Und genau dies war für deren Werbeagentur FCB, die das “zu schwule Motiv” erstellt haben, der Grund, die über 100-järhige Zusammenarbeit mit der berühmten Hautpflegemarke aufzukündigen.

FCB soll in einer internen Mitteilung verkündet haben, man werde mit dem Kunden Nivea nach 100-jähriger Zusammenarbeit nicht weiter arbeiten. Dies berichtet das Magazin mannschaft.com und bezieht sich auf einen Beitrag des Portals AdAge. Dem zufolge soll es bereits seit einigen Jahren Spannungen zwischen Beiersdorf (das Unternehmen, das Nivea produziert) und der Werbeagentur FCB geben. Das Fass zum Überlaufen brachte nun aber die Äußerung “We don’t do gay.” – frei übersetzt “Schwul gibt’s nicht bei Nivea.” – bei einer Werbemotiv-Vorstellung bei Beiersdorf/Nivea gegenüber einem offen schwulen Mitarbeiter der Werbeagentur in Bezug auf das Werbemotiv zweier männlicher Hände.

Laut mannschaft.com bestätigte eine Sprecherin von Beiersdorf zwar das Ende der Zusammenarbeit, aber ohne auf die homophoben Vorwürfe einzugehen. Gegenüber dem deutschen Fachblatt W&V erklärte die Sprecherin lediglich: “Bitte verstehen Sie, dass wir Spekulationen zu den Hintergründen nicht weiter kommentieren möchten.”

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