Wahl zu Mr. Gay Germany startet – Münchner Szenegesicht Maximilian Wittig unter Top 11 [Interview]

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Maximilian Wittig steht zur Wahl zum Mr. Gay Germany ©Foto: privat
Maximilian Wittig steht zur Wahl zum Mr. Gay Germany ©Foto: privat

Es ist wieder so weit. Die Wahl zum Mr. Gay Germany startet wieder. Die Top 11 wurde bereits veröffentlicht und ab sofort haben die Kandidaten alle Hände voll zu tun, ihr Fans, Follower und Freunde zu aktivieren für sie zu voten. Der Gewinner nimmt automatisch an der Wahl zu Mr. Gay World teil. Auch Maximilian Wittig, den viele als Teil vom Team des Münchner NY.Clubs kennen, nimmt an der Wahl teil.

Derzeit befindet sich Maximilian im guten Mittelfeld des Kandidatenvotings auf facebook. Bei diesem können alle facebook-Nutzer über das Teilen und Liken der Kandidatenbilder ihren Favoriten unterstützen. Die dadurch erzielten Punkte werden zu den anderen Challenges im Vorentscheid gezählt und können den jweiligen Favouriten letztendlich ins Finale bringen.

Wir haben vorab Maximilian zum Interview gebeten, um seine Beweggründe für die Teilnahme an der Wahl zu erfragen.

Was erhoffst Du dir durch die Teilnahme an der Wahl?

Durch die Teilnahme an der Wahl erhoffe ich mir in München und in Deutschland gehört zu werden. Ich hoffe bereits durch die Teilnahme Personen in und außerhalb der Community zu erreichen und sie zum nachdenken anzustoßen. Das ist in meinen Augen der erste Schritt in Richtung Veränderung. Wir haben in Deutschland bereits einiges erreicht und darauf können wir alle gemeinsam stolz sein. Nun müssen wir aber für uns homosexuelle in Deutschland eine Normalität schaffen. Und genau dies möchte ich mit meiner Vision und meiner Kampagne im nächsten Jahr umsetzen.

Warum glaubst Du, dass eine (Model-)Wahl, wie die zu Mr. Gay Germany, hierfür der richtige Ort ist?
Der Titel des Mr. Gay Germany entspricht eher der Rolle eines Botschafters und weniger der eines Models, da nur 40% der Entscheidung sich auf Beauty und Sport beziehen. Daher sehe ich mich stark in der Rolle als Botschafter um meine Vision in die Öffentlichkeit zu bringen und was gutes für die Community zu tun.

Du arbeitest im NY.Club in München. Ihr richtet dort auch selbst jährlich die Wahl zum Springbreak Boy der Partyreihe Luxuspop aus. Hast Du daran schon teilgenommen?
Richtig, die Springbreak Boy Wahl ist jedes Jahr ein Highlight bei uns im Club. Allerdings geht es dabei eher um Spaß, Tanzen und natürlich den Hauptgewinn abzugreifen. Mitarbeiter sind zudem an der Teilnahme ausgeschlossen und ich habe noch lange nicht vor als Barkeeper aufzuhören.

Die Szene wird oft als sehr oberflächlich bezeichnet. Was muss deiner Ansicht nach einen Mr. Gay Germany ausmachen?
Mr. Gay Germany muss für mich eine starke Persönlichkeit mit Ehrgeiz sein. Er sollte sich mit der Community beschäftigen und sich mit ihr identifizieren. Ebenso kann nur ein Botschafter etwas erreichen, wenn er von seiner eigenen Community akzeptiert und unterstützt wird. Zudem sollte er seine Vision für die Community nach Außen tragen und ein Sprachrohr aus der Community raus und zeitgleich innerhalb der Community sein. Während allgemein ein Mr. Gay eben gar nichts besonderes oder nichts anderes ausmachen sollte. Ein schwuler Mann ist am Ende auch nur ein Mensch, egal wie er aussieht oder welche sexuellen Vorlieben er hat. 

Unter deinen Mitkandidaten sind verschiedene Charaktere und auch optisch ganz unterschiedliche Typen. Wie siehst Du dich zwischen den anderen Kandidaten? Chancenlos oder gesetzter Gewinner?
Ja, wir sind dieses Jahr sehr breit gefächert, was genau meine Vision als möglicher Mr. Gay Germany unterstreicht. Die Wahl zum Mr. Gay Germany ist kein Schönheitswettbewerb im klassischen Sinne. Ganz im Gegenteil alle Kandidaten müssen sich 8 Challenges stellen, wobei die sogenannten “Beauty” Challenges nur zu 40% in die Gesamtwertung einfließen. Ich werde in den diversen Challenges meine Stärken zeigen können, aber mit Sicherheit auch Schwächen zeigen müssen, daher sehe ich mich nicht chancenlos, aber auch noch lange nicht als gesetzten Gewinner. Ich werde mich bis zu den Challenges natürlich vorbereiten um dann mein Bestes zu geben. Mein nächstes Ziel ist es daher erstmal, in das Finale um den Titel zu kommen.

Ihr wurdet online nun alle vorgestellt, man kann auf facebook für Euch voten. Was passiert als nächstes? 
Vom 06.-13.10. läuft nun das Online-Voting, wobei ich mich natürlich über jedes “Gefällt mir” auf facebook und über jeden Like in Instagram freue. Zudem sind wir alle vom 11.-13.10. in Düsseldorf im Hotel Friends eingeladen. Dort werden wir uns endlich alle persönlich kennen lernen und gemeinsam eine unvergessliche, schöne Zeit erleben, auch wenn wir nebenbei die Challenges bewältigen müssen.

Viele kennen dich in München schon aus dem NY.Club. Erhöht das deine Chancen bei der Wahl zum Mr. Gay Germany?
Mich kennen in München zwar einige durch den NY.Club, allerdings kommen bei der Wahl einige Kandidaten auf mehrere Tausende Follower und ich eher auf ca. 700. Dafür kann ich mit stolz behaupten, dass ich meine Fanbase sehr direkt und persönlich kenne und dadurch sehr nah an der Community bin.

Alle Infos zur Mr. Gay Germany Wahl online unter www.mrgaygermany.de

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