Special: Queen of Drags – Interview mit Janisha Jones

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Queen of Drags-Teilnehmer/in Janisha Jones ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer
Queen of Drags-Teilnehmer/in Janisha Jones ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer

Von der spanischen Sonne ins Scheinwerferlicht: Als gebürtige Katalonierin hat Janisha den Rhythmus im Blut. Ihre Drag Karriere begann vor zwei Jahren, als sie beim „Queen of the Night“-Contest des Münchner Clubs Harry Klein teilgenommen und gewonnen hat. Als ihr Vater sie das erste Mal in Drag sah, war er so begeistert, dass er sich neugierig ihre High Heels geschnappt und sie anprobiert hat. Mit ihren außergewöhnlichen Make-Up Looks und ihren einzigartigen Tanzmoves sticht Janisha auf jeder Drag-Party heraus. Tanzt sie sich auch bei „Queen of Drags“ an die Spitze?

Welche Geschichte steckt hinter Deinem Drag Queen Namen?
„Jones“, weil ich – wenn das möglich wäre – die Tochter von Samantha Jones („Sex and the City“) und Grace Jones wäre. „Janisha“ orientiert sich an meinem männlichen Namen.

Erzähle uns von Deinem Leben als Drag Queen: Seit wann bist Du Drag? Hast Du Vorbilder? Was fasziniert Dich an der Drag-Kunst?
Ich mache Drag seit zwei Jahren. Ich habe die Drag Queens Michelle Williamson undHungry als Vorbilder. Dagkunst bedeutet, sich frei zu fühlen.

Wer oder was inspiriert Dich?
Natur, geometrische Formen, Instagram.

Was ändert sich (charakterlich) für Dich, wenn Du in Dein Outfitschlüpfst? Wer bist Du vorher, wer dann? Welchen Reiz hat für Dich das Spiel mit den Geschlechtern?
Ich bin stärker. Meine Ängste gehen auf einmal weg.

Welche Rolle spielen die Outfitsund das Make-up bei der Verwandlung zur Drag Queen? Sind sie vielleicht gar nicht so wichtig, wie viele denken? Oder doch?
Zusammen mit Make-Up sind sie sehr wichtig. Ohne macht es keinen Spaß mehr.

Was sagen Deine Familie und Freund*Innen zu Deiner Kunstfigur?
Meine Familie sind meine größten Fans und so sollte es immer sein.Bei jeder Familie. Meine Freunde sind auch meine Familie bzw. zählen für mich als Teil meiner Familie.

Queen of Drags-Teilnehmer/in Janisha Jones ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer
Queen of Drags-Teilnehmer/in Janisha Jones ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer

Was macht deutsche Drag Queens im internationalen Vergleich so besonders?
Ich bin Spanier. Aber Drag in Deutschland ist viel politischer.

Was muss eine „Queen of Drags“ Deiner Meinung nach alles mitbringen? Und warum glaubst Du, hast Du den Titel verdient?
Performance, Kunst, Attitude.

Was ist Deine Paradedisziplin als Drag Queen?
Performen und mich bewegen.

Wo siehst Du Dich als Drag Queen? Einzelkämpfer*in oder Teamplayer? Peagant-Queen oder Performer? Fun-Girl oder Drag-Aktivist*in?
Performer, Teamplayer, verrücktes „Fun-Girl“.

Was erwartest Du von der Show? Was willst Du einbringen, was willst Du vielleicht selbst noch lernen?
Ich möchte meine Kunst zeigen. Und die Kunst von anderen lernen.

Was möchtest Du den Zuschauer*innen durch die Teilnahme bei „Queen of Drags“ zeigen? Welche Message möchtest Du ihnen mitgeben?
Ich möchte den Zuschauern zeigen, dass Drag Kunst ist und dass wir auch normale Menschen sind. Auch, dass Homosexualität akzeptiert wird.

Was sollte jeder über Drag(s) wissen?
Nicht anfassen!

Was erwartest Du von der Show? Was willst Du einbringen, was willst Du vielleicht selbst noch lernen?
Ich möchte meine Kunst zeigen. Und die Kunst von anderen lernen.

Was möchtest Du den Zuschauer*innen durch die Teilnahme bei „Queen of Drags“ zeigen? Welche Message möchtest Du ihnen mitgeben?
Ich möchte den Zuschauern zeigen, dass Drag Kunst ist und dass wir auch normale Menschen sind. Auch, dass Homosexualität akzeptiert wird.

Was sollte jeder über Drag(s) wissen?
Nicht anfassen!

Mehr zu Janisha Jones unter instagram.com/janisha.jones
Alles zu “Queen of Drags” auf prosieben.de/tv/queen-of-drags

[Dieses Interview wurde bereit gestellt durch ProSiebenSat.1 Media SE]




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