Special: Queen of Drags – Interview mit Candy Crash

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Queen of Drags-Teilnehmer/in Candy Crash ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer
Queen of Drags-Teilnehmer/in Candy Crash ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer

Die Drag Queen aus dem Schlaraffenland. Als sie das erste Mal als Drag Queen auf die Straße gegangen ist, hatte sie einen Candy String-Tanga an. Da war Candy geboren. Auf YouTube ist Candy Crash bereits ein echter Star. Mit fast 35.000 Abonnenten auf ihrem Kanal „Süßigkeiten Unfall“ ist sie die erfolgreichste Drag Queen im deutschsprachigen YouTube-Raum. Und auch als Moderatorin der GLOW Messe hat sie sich schon einen Namen gemacht. Durch ihre Teilnahme bei „Queen of Drags“ möchte Candy Crash nun einem noch größeren Publikum den Abend versüßen. Die Allrounderin sorgt auch für eine musikalische Überraschung: Am 29.11.2019 veröffentlicht sie ihre erste Single „Little Too High“ und möchte damit die deutschen Clubs zum Beben bringen.

Erzähle uns von Deinem Leben als Drag Queen: Seit wann bist Du Drag? Hast Du Vorbilder? Was fasziniert Dich an der Drag-Kunst?
Ich mache seit fünf Jahren Drag und habe als Türfrau in einem Gay-Club begonnen. Hier habe ich meine Drag-Sister Bambi Mercury kennengelernt. Vor drei Jahren startete ich meinen YouTube-Kanal „Süßigkeiten Unfall“. Dort mache ich für mich wichtige LBTQ-Aufklärungsarbeit mit Schminkvideos. Meine Vorbilder sind starke, unabhängige Frauen und Webikonen wie Verona Pooth, Kim Kardashian und Paris Hilton.

Wer oder was inspiriert Dich?
Mich inspirieren Freigeister, Rebellen und alle, die Normen in Frage stellen.

Queen of Drags-Teilnehmer/in Candy Crash ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer
Queen of Drags-Teilnehmer/in Candy Crash ©Foto: ProSieben/Boris Breuer, Bildredakteur: Susi Lindlbauer

Was ändert sich (charakterlich) für Dich, wenn Du in Dein Outfitschlüpfst? Wer bist Du vorher,wer dann? Welchen Reiz hat für Dich das Spiel mit den Geschlechtern?
Über die Jahre haben sich mein zuerst gespielter Drag-Charakter und ich immer mehr angenähert, so dass es inzwischen keinen Unterschied mehr gibt. Drag hat mir geholfen, zu meiner femininen Art zu stehen.

Was sagen Deine Familie und Freund*Innen zu Deiner Kunstfigur?
Bis auf meinen zehn Jahre jüngeren Bruder akzeptiert mich meine Familie so, wie ich bin und freut sich für mich über meine Drag-Karriere. Mit meinem Bruder habe ich leider seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr.

Was muss eine „Queen of Drags“ Deiner Meinung nach alles mitbringen? Und warum glaubst Du, hast Du den Titel verdient?
Drag ist für mich mehr als eine Performance im Club. Genauso wichtig ist für mich ein guter Look, ein perfektes Make-up und die richtige Attitude.

Was ist Deine Paradedisziplin als Drag Queen?
Ich bin eine Make-up-Queen

Wo siehst Du Dich als Drag Queen? Einzelkämpfer*in oder Teamplayer? Peagant-Queen oder Performer? Fun-Girl oder Drag-Aktivist*in?
Ich bin eine alberne Beauty-Queen, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt.

Was möchtest Du den Zuschauer*innen durch die Teilnahme bei „Queen of Drags“ zeigen? Welche Message möchtest Du ihnen mitgeben?
Ich halte es für meine Aufgabe, durch meine Drag-Kunst anderen jungen LGBT-Teens ein Vorbild zu sein und möchte ihnen zeigen, dass sie alles erreichen können.

Mehr zu Candy Crash unter instagram.com/thecandycrash
Alles zu “Queen of Drags” auf
prosieben.de/tv/queen-of-drags

[Dieses Interview wurde bereit gestellt durch ProSiebenSat.1 Media SE]




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