So schwul kann Olympia sein – Gus Kenworthy zeigt Flagge

0
879
Screenshot ©instagram.com/guskenworthy
Screenshot ©instagram.com/guskenworthy

2014 im russischen Sotchi war ihm das Risiko noch zu groß. 2018 nun küsste Gus Kenworthy bei Olympia in Pyeongchang seinen Freund live im Fernsehen. Ein Meilenstein für seine Sportart, für Olympia und für Gus Kenworthy selbst, der sich 2015 als schwul outete.

Der Freestyle-Skier wird gerade weltweit gefeiert und ließ vor allem in den teilweise sehr konservativen USA einige Fernsehzuschauer verdutzt auf den Bildschirm schauen. Der Grund ist ein Kuss. Ein Kuss mit seinem Freund, dem Schauspieler Matthew Wilkas. Eine Besonderheit, da vor allem seine Sportart für sogenannte “harte Kerle” steht.

Wie DIE WELT berichtete ist Kenworthy nicht der einzige US-Olympia-Starter, der sich outete, aber der erste aus dem Ski- oder Snowboardbereich. Bei den coolen, harten Typen, da sei so ein Schritt schon schwieriger, sagt Adam Rippon, Eiskunstläufer und Amerikas zweiter offen schwuler Athlet bei diesen Spielen. Doch alle Sorgen waren unbegründet. Anders als es das Klischee vermuten lässt, wonach ein Outing im Spitzensport einer Selbstmorderklärung gleichkomme. Kollegen entschuldigten sich, falls sie früher mal Schwulenwitze gemacht hätten. Beim ersten Rennen nach dem Artikel wurde er im Ziel von Regenbogenflaggen begrüßt. Die Sponsoren sprangen auch nicht ab.

Und seine Fans und die LGBT-Communitys aus aller Welt feiern den 26-jährigen Sportler für seine Offenheit. Und natürlich auch für sein Aussehen. Denn das Sportler meist trainiert sind und einen gewissen Reiz ausüben lässt sich nicht abstreiten. Auf seinen Socialmediakanälen zeigt Kenworthy gerne auch was er zu bieten hat.

Mehr Bilder und Infos über Gus Kenworthy findet ihr u.a. bei instagram: instagram.com/guskenworthy

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here