Kunsthalle München: “Samurai – Pracht des japanischen Rittertums”

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Kunsthalle München, Ausstellung Samurai ©Atelier Holger Sommer
Kunsthalle München, Ausstellung Samurai ©Atelier Holger Sommer

 Nun sind es nur noch wenige Tage.

 Die Letzte Afterwork Party unter dem Schutz Japans Samurai und dem 7.Sōke, Ōtsuka Ryūnosuke Taira no Masatomo, als Glücksfee, ist zu Ende gegangen.

 Am Letzten langen Abend, dieser einmaligen Ausstellung, kamen trotz eines lauen Sommerabends viele Besucher, die sich der Schönheit der Rüstungen nicht entziehen konnten.

 Krieg ist eine grausame Kunst. Umso verwunderlicher der Aufwand zur Herstellung der Rüstungen, Schwerter, Sattel, Naginatas. Eben nicht nur im Hinblick auf die eigene Sicherheit des Kämpfers. Die Samurai legten viel Wert auf die Pracht ihrer Rüstung. Sie konnte von jedem selbständig in Farbe und Form gestaltet werden. Kalligrafie, Dichtkunst und Musik einige der Beschäftigungen in Friedenszeiten hinterlassen ihre Wirkung für die Sinne. Ganz davon abgesehen, dass der Samurai den Rang, seinen Reichtum dadurch auch nach außen darzustellen vermochte.

 Durch ein strenges Regelwerk an Verhaltensweisen gebunden wurde so eine strenge Hierarchie aufrechterhalten. Die Täter, die sich daran nicht hielten, zahlten dafür Ihren Preis, sollte Ihr unehrenhaftes Verhalten bekannt werden. Sei es nun mit dem Verlust an Land, des Standes bis hin zum Leben durch die Hand eines anderen. Um die Ehre für die Familie zu erhalten, blieb dem Samurai noch die auferlegte Selbsttötung/Seppuku – Harakiri.

 Diese Ausstellung, klar aufgebaut, historisch genau, mit Unterstützung des 7. Soke, Ōtsuka Ryūnosuke Taira no Masatomo, der auch zu Führungen durch die Kunsthalle über diese zu buchen ist, vermittelt einen kleinen Einblick in die Welt der Samurai.

Wer also noch Lust bekommen hat. Bis zum 30.06 bleibt noch Zeit die Ausstellung zu sehen. Weitere Informationen unter: https://www.kunsthalle-muc.de/ und http://de.hokushinittoryu.com/

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Holger Sommer ist gelernter Couturier und ein kreativer Typ, der das Bild liebt. Das Bild an der Wand, wie auch das Bild das ein Mensch in der Klamotte darstellt. Und dieses gestaltet er sehr gerne als Stylist. Dabei stylt er Klamotten für den Menschen und nicht für den Trend oder das „Label“. So werden manche Designs extra angefertigt, aber auch selbst gekaufte Lieblingsstücke so zusammengestellt, dass das Outfit mit dem Typ/Menschen zusammen ein perfektes Bild ergibt. Aus den „Nebenprodukt“ – also aus den Stoffen, die unverarbeitet sind – entstehen dann neue Bilder. In einer eigens entwickelten Technik ergeben sich überwiegend graphische Motive und zwischendrin auch einmal ein Tierporträt. Um dem ganzen kreativen Input einen weiteren Ausgang zu geben fertigt er Zeichnungen an und schreibt u.a. für Fashionblogs und Magazine, wie auch für VOISZ.com

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