Hundetrainer Martin Rütter wehrt sich gegen Homophobie

0
112809
Martin Rütter und Alexander ©Screenshot: facebook.com/martin.ruetter
Martin Rütter und Alexander ©Screenshot: facebook.com/martin.ruetter

“Der Hundeprofi” Martin Rütter, seines Zeichen Heterosexuell, wurde homophob angegangen. Damit erlebte der prominente Hundetrainer das, was viele Schwule und Lesben in Deutschland nach wie vor tagtäglich erleben müssen. Seine Reaktion darauf hat er in einem facebook-Video veröffentlicht und ein klares Statement gegen Homophobie und Intolleranz gesetzt.

Dass sich viele Menschen der LGBTIQ*-Szene immer wieder mit Homophobie auseinandersetzen müssen ist leider immer noch alltäglich. Die Frage, ob es 2020 überhaupt noch Demonstrationen, wie im Rahmen der CSDs in Deutschland noch bräuchte, beantworten somit viele Schwule und Lesben immer noch mit einem klaren “Ja”. Martin Rütter, selbst nicht schwul, musste nun selbst die Erfahrung machen, wie es ist, als Schwuler beleidigt zu werden.

Hintergrund: Martin Rütter war mit seinem besten Freund Alex, mit dem er seit 40 Jahren befreundet ist, an der Berliner Mauer. Vor dem Bild der sich küssenden Politiker Erich Honecker und Leonid Breschnew deuteten Rütter und Alex einen Kuss an und posteten dieses Bild. Die Reaktionen, laut Rütter vorwiegend von seinen weiblichen Fans, waren überraschend homophob.

In seinem facebook-Video ruft Martin Rütter seine Fans nun auf, seiner Live-Tour fern zu bleiben. “Wer heute noch ein Problem hat mit Homosexualität, der ist doch nicht mehr Richtig auf der Tasse.” Zudem stellt er klar, dass Homosexualität nichts unnatürliches ist und selbst bei vielen Tierarten vorkommen. Denn “je komplexer eine Tierart ist, desto wahrscheinlicher wird das Thema Homosexualität.”

Auch ein großteil seiner Fans, sprangen dem Hundetrainer bei. Selbst wenn dieser Homosexuell wäre, sollte dies doch kein Problem sein. Immerhin ein Hoffnungsschimmer.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here