DFB hisst vor seiner Hauptzentrale die Regenbogenfahne

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DFB in Regenbogenfahnen ©dfb.de
DFB in Regenbogenfahnen ©dfb.de

Vergangene Woche leuchtete die Allianz Arena zur PrideWeek in München in den Regenbogenfarben. Anlässlich des Christopher Street Day, der dieses Wochenende in Frankfurt stattfindet hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) die Regenbogenflagge vor seiner Hauptzentrale aufgezogen, sowie das Firmenloge in Regenbogenfahnen angebracht. Damit möchte der DFB, ähnlich wie bereits der FC Bayern in München, ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Akteptanz in der Welt des Fußballs setzen.

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius hisste die Fahne heute Vormittag. “Der Deutsche Fußball-Bund setzt damit ein Zeichen für Vielfalt im Fußball”, sagte Curtius. “Wir reihen uns ein in die vielen Aktionen zum Christopher Street Day, die noch bis zum 11. August stattfinden werden.”

Im Beisein zahlreicher Engagierter im Kampf gegen Homophobie im Fußball hisste Curtius ein Banner mit dem in den Regenbogenfarben abgebildeten Verbandslogo. Zusätzlich zeigt ein Großflächenplakat vor der Verbandszentrale das Regenbogen-Motiv, das für einen Tag auch den Web- und Social-Media-Auftritt des DFB eröffnet. “Wie nur wenige andere Institutionen oder Ereignisse in unserer Gesellschaft, schafft der Fußball Orte der Gemeinschaft. Auf dem Feld oder unter dem Dach des DFB darf niemand aufgrund seiner oder ihrer sexuellen Neigung oder Identität, Hautfarbe, Religion oder Herkunft ausgegrenzt werden. Wir möchten mit der Aktion auch die LGBTI-Spieler*innen und Mitarbeiter*innen stärken”, sagte Curtius.

Das Hissen der Regenbogenfahne begleiteten am Donnerstag vor Ort auch Christian Rudolph, Vorstandsmitglied des Schwulen- und Lesbenverbandes in Deutschland, Conrad Lippert vom Julius Hirsch-Preisträger “Fußballfans gegen Homophobie”, Sven Kistner von den “Queer Footballclubs”, Sven Wolf vom Badischen Fußballverband und Pia Mann von “Discover Football”. DFB-Vielfalts-Botschafter Thomas Hitzlsperger unterstützt die Aktion über seine Social-Media-Kanäle.

Voller Stolz zeigt der Fußballverein seit heute seine Offenheit gegenüber der LGBT*- Community auf seiner Homepage und in den Sozialen Medien. Der erwartete Shitstorm einiger Fußballfans lies leider nicht lange auf sich warten.

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