Coca-Cola zeigt weiter Flagge und legt sich mit Ungarns Regierung an

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Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn
Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn

Anfang August sorgte Coca-Cola in Ungarn mit seiner Kampagne “Love is Love” für viel Aufsehen in Ungarn. Denn auf den Motiven, die den Regenbogen mit abbildeten waren auch schwule und lesbische Pärchen abgebildet. Verschandelte Plakate und homophobe Äußerungen, vor allem aus Richtung der rechtspopulistischen Regierungspartei “Fidesz”. Parlamentsabgeordneter und Vize-Sprecher der “Fidesz” István Boldog, rief am 3. August 2019 über seinen facebook-Account sogar zum Boykott der Marke auf.

Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn
Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn

Viele Unternehmen wären auf Grund solcher Shitstorms und Boykottaufrufen zurück gerudert. Coca-Cola jedoch reagiert souverän und setzte sogar nach. Zuerst mit einem Statement: “Ungarn ist ein freies Land. Daher kann jeder frei entscheiden, ob er Coca-Cola trinken will.” Am 4. August schließlich ein weiterer Post von Coca-Cola Ungarn mit den heiß diskutierten Motiven der Kampagne und dem Text “Love is Love”.

Nachdem mittlerweile zahlreiche Plakate und Werbeflächen von Coca-Cola in Ungarn beschmiert wurden, kündigt das Unternehmen nun an, weiter zu machen. Seit Mittwoch, den 7. August 2019 findet in Budapest, der Haupstadt Ungarns, das Musikfestival “Sziget” statt. Und Coca-Cola bringt hierzu eine Sonderedition seiner “Coke Zero” mit in Regenbogenfarben heraus. Gleichzeitig wurden an den Bus- und Tramhaltestellen sowie in den Metrostationen neue Werbemotive mit der bunten Flasche sowie dem Schriftzug “Love is Love” plakatiert.

Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn
Coca-Cola Kamapgne #LoveisLove @Foto: Coca-Cola Ungarn

So sieht Rückgrat aus und zeigt deutlich, das Coca-Cola nicht nur mit leeren Worten und bunten Fahnen für die LGBT-Szene einsteht, sondern sich auch bei starken Gegenwind für Gleichberechtigung einsetzt. #LoveisLove

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Peter Panzer ist Inhaber von PAN Medien und Herausgeber von VOISZ.com Seit 2004 ist er fester Bestandteil der schwul-lesbischen Medienwelt und wurde für diese Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Als gelernter Verlagskaufmann war er u.a. als Chefredakteur der blu München, als stellv. Chefredakteur der blu Deutschland und als Chefredakteur des Portals romeoliebtjulian.com tätig. Zudem moderierte er für den Online-TV-Channel „RLJ TV“ mehrere Sendungen und war CO-Moderator in div. lokalen TV-Formaten. Als freier Journalist arbeitete er für nahezu alle LGBTIQ-Medien in Deutschland und Österreich. Seit 2013 bringt Peter Panzer mit PAN Medien u.a. den Eventguide „SzeneTimer“, sowie die „CityMap MUNICH“ heraus.

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