Brennender Parade-LKW stoppt CSD in Hamburg

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Der ausgebrannte CSD-Truck ©Queer Refugees Support Hamburg
Der ausgebrannte CSD-Truck ©Queer Refugees Support Hamburg

Schockmoment beim Hamburger Pride. Kurz nach dem Start der CSD-Parade in Hamburg ging der Parade-LKW der Gruppe “Queer Refugees Support Hamburg” in Flammen auf. Die Parade musste während der Löscharbeiten für eine Stunde gestoppt werden.

Wie Queer Refugees Support Hamburg, kurz QRS, mitteilt, fing der Lautsprecherwagen von am Samstag, 3. August 2019, kurz nach 13 Uhr am Carl-von-Ossietsky-Platz plötzlich Feuer. Zwei Aktivist*innen von QRS erlitten eine Rauchvergiftungen. Alle anderen sind unverletzt. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

Zuschauer, Anwohner und andere Paradeteilnehmende haben umgehend nach Ausbruch des Feuers mit Feuerlöscher und Wasser erste Löscharbeiten eingeleitet. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnte die Parade mit einer Stunde Verzögerung weiter gehen.

Der ausgebrannte CSD-Truck ©Queer Refugees Support Hamburg
Der ausgebrannte CSD-Truck ©Queer Refugees Support Hamburg

„Zwei andere Wagen haben uns angeboten, dass wir bei ihnen mitfahren können“, sagt Hussein von QRS „Die Solidarität, die wir erfahren, ist beeindruckend und wir danken dafür. Diese Solidarität fordern wir auch noch mehr im Alltag von uns als LGBTIQ+ Geflüchteten”, so Hussein weiter.

An der Parade des Hamburg Pride nahmen nach Veranstalterangaben 240.000 Menschen teil und setzten erneut ein Zeichen für mehr Toleranz und Gleichberechtigung. Damit konnte der Teilnehmerrekord aus dem vergangenen Jahr übertroffen werden, wie der Veranstalter Hamburg Pride e.V mitteilte. Insgesamt zogen 71 Trucks, Fußgruppen und kleinere Lastwagen durch die Hamburger Innenstadt.

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