Beim CSD München: LSU-Wagen mehrfach bei Parade blockiert

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LSU Wagen beim CSD München ©VOISZ.com, Peter Panzer
LSU Wagen beim CSD München ©VOISZ.com, Peter Panzer

Am Samstag, den 13. Juli 2019 zog der Christopher Street Day mit seiner politischen Parade wieder durch die Münchener Innenstadt. Unter den teilnehmenden Wagen, war auch ein Truck des LSU, dem Bundesverbandes der Lesben und Schwulen in der Union (LSU). Während die Paradeteilnehmer an die Stonewall-Aufstände vor 50 Jahren erinnerten und weiterhin mehr Gleichberechtigung fordert, kam die Teilnahme der Unionsparteien CDU und CSU weniger gut an.

Wie der CSD München bestätigte, wurde der Wagen der LSU während der Politparade zweimal von Aktivist*innen blockiert, die Polizeigewalt, Trans*- und Homophobie, Rassismus und Abschiebungen verurteilen, für die die CSU stehe. Auch das Fahrzeug der AHSAB, des Arbeitskreises Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr, wurde blockiert.

Kristina Frank, Oberbürgermeisterkandidatin der CSU, sagte, vor allem in Bezug auf die Sichtbarkeit der LGBT-Szene in München: „Gleichberechtigung gehört für mich ganz selbstverständlich dazu“, auch wenn sie wisse, dass sie in der Münchner Community keine Hausmacht habe. Und die Politik ihrer Partei in der Tat nicht gerade als LGBT-freundlich zu bezeichnen ist.

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